News der Sunset-Ranch

Hier könnt ihr über Eure neuen Modelle berichten, oder was bei Euch sonst so los ist...

Moderator: Okandada-Ranch

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Krambambuli
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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von Krambambuli » 03. April 2019, 22:19

klasse!
Bilder und story!

Petra
Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
(H.Heine)

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Casira
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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von Casira » 06. April 2019, 16:13

Da schliesse ich mich gerne an! :D
Die Pferde sind auch sehr schön!

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Winterpferd
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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von Winterpferd » 07. April 2019, 08:16

Sehr schön und einfühlsam geschrieben mit tollen Bildern.

Die Sunset-Ranch hat wundervolle Pferde, die ich mir immer angucken mag.
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Nelly
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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von Nelly » 07. April 2019, 13:05

Danke. Freue mich immer wenn euch meine Bilder gefallen, auch wenn ich sie im anderen Forum ja bereits schon mal postete, ist aber ja schon eine Weile her. ;) Und damit es hier mal wieder voran geht, der nächste Abschnitt.

Als schließlich endlich die Schulglocke läutete, machte sich Emma daran ihre Hefte und Schreiber zusammenzupacken. Da wandte sich Elli an sie und fragte, ob sie schon etwas für den Nachmittag geplant hätte und ob sie heute gleich nach der Schule ausreiten wollten und später dann gemeinsam die Hausaufgaben erledigen wollten. Emma blickte auf und sah zum Fenster, das Wetter war heute einfach klasse für einen Ausritt und gerade wollte sie auf Ellis Vorschlag eingehen, als ihr Lucas einfiel. Lucas, dessen Geheimnis sie waren wollte. Also schüttelte sie schließlich den Kopf und erwiderte entschuldigend: „Sorry, heute geht es leider nicht,… ist,… ne Familienangelegenheit, kann da jetzt nicht drüber sprechen,…“. Sie wusste, dass ihre Freundinnen in Familienangelegenheiten nicht weiter nachhakten. Elli blickte ihre Freundin mit hochgezogenen Augenbrauen an. Es war immer eine Familienangelegenheit. Und häufig gab es bei Emma Familienangelegenheiten über die ihre Freundin nicht sprach. Ob es in Emmas Familie gar irgendwelche Geheimnisse gab über die nicht gesprochen wurde. Eigentlich kam ihr Emmas Familie fast wie eine Bilderbuchfamilie vor, auch wenn sie wusste, dass Catalina und Jason nicht Emmas richtige Eltern waren, aber zumindest hatte sie bei ihnen eine tolle Familie. Emma hatte ihr mal erzählt, dass Catalina ihre Tante wäre. Doch manchmal wunderte sie sich doch ein wenig über das Verhältnis zwischen Emma und ihrer Cousine. Dann jedoch stand Emma auf, hängte sich ihre Umhängetasche um, warf Elli noch kurz ein entschuldigendes Lächeln zu und verschwand dann rasch aus dem Klassenzimmer.
Emma hoffte, dass mit Lucas zu Hause alles in Ordnung war. Natürlich bedauerte sie, dass er sich noch heute wieder auf den Weg machen wollte, aber sie sah auch ein, dass es das Beste war, denn ewig konnte sie ihn nicht verstecken, früher oder später würden ihre Eltern oder auch Catalina und Jason etwas merken. Lucas hatte ihr bisher noch nicht gesagt wo sein leiblicher Vater lebte, aber sie hatte an diesem Vormittag den Entschluss gefasst, dass sie ihn weiter unterstützen wolle, vielleicht sogar begleiten, wenn er es zuließ.

Die Fahrt mit dem Bus kam ihr heute endlos vor, doch schließlich hielt der Bus endlich an der Haltestelle. Emma stieg aus und ging nun noch ein paar Meter auf dem Fußweg an der Bundesstraße entlang ehe sie nun jedoch rechts in eine kleine Sackgasse einbog an der ein paar Wohnhäuser standen. Als sie in einem der Vorgärten eine ältere Dame beim Rosenschneiden sah, grüßte sie kurz höflich, ging dann jedoch weiter. Kurz darauf überquerte sie die Schienen der Museumsbahn und ging nun noch ein Stück auf dem Weg an den Koppeln entlang bis sie schließlich endlich den Hof erreichte. Sie überquerte nun den Hof und betrat kurz darauf den Stall. Kurz blickte sie sich um und lief dann die Treppe nach oben auf den Heuboden rauf. Sie öffnete die Tür und ging nun über den Boden zu Lucas‘ Lager und, erstarrte, als sie dieses verlassen vorfand. Wo war Lucas? Hatte er sich nun etwa doch einfach verdrückt ohne auf sie zu warten? Für einen Moment überkam sie eine Welle der Enttäuschung.
Sie ließ sich auf Lucas‘ Lager nieder und starrte auf die Teekanne, die noch immer neben Lucas‘ Lager stand. Sie hatte nicht einmal eine Handynummer von Lucas. Konnte ihn nicht einmal mehr kontaktieren. Würde nie erfahren was aus ihm geworden war. Dann jedoch wechselte ihre Enttäuschung Ärger. Warum war er einfach wieder verschwunden. Nach allem was sie für ihn getan hatte? Dann jedoch kam ihr auf einmal ein Gedanke. Was wenn Lucas gar nicht verschwunden war? Was wenn er gar erwischt worden ist. Doch sie schob den Gedanken wieder beiseite. Sie musste wieder an Elli denken. Sollte sie ihre Freundin anrufen und sich doch mit ihr zum ausreiten verabreden? Doch vorerst verwarf sie den Gedanken wieder, denn sonst würde es sicherlich Fragen aufwerfen warum sie nun doch auf einmal Zeit hatte. Also stand sie nun auf, verließ den Heuboden und ging nun, noch immer etwas geknickt hinüber ins Haus.
Sie stellte ihre Tasche im Flur ab und ging in die Küche um zu sehen, ob es schon Mittagessen gab. Doch in der Küche war niemand. Sie drehte sich nun gerade wieder um, wollte zunächst nach oben gehen, als sie nun Catalina in der Tür zur Küche stehen sah, mit verschränkten Armen blickte sie Emma ernst an und erkundigte sich nun: „Emma. Hast du mir irgendetwas zu sagen?“. Irritiert blickte Emma ihre Großmutter nun an, überlegte worauf Catalina hinaus wollte. Dann jedoch schüttelte sie erst einmal vorsichtig mit dem Kopf. Daraufhin zog Catalina fragend leicht die Augenbrauen hoch und erwiderte: „Wirklich nicht? Du willst mir nicht zufällig sagen, warum meine große blaue Thermoskanne auf dem Heuboden liegt und warum dort ein Schlaflager mit diversen unserer Pferdedecken hergerichtet ist? Triffst du dich dort etwa heimlich mit nem Jungen? Ich dachte wir hätten dich zur Ehrlichkeit erzogen?“ Für einen Moment erschrak Emma. Hatte Catalina Lucas entdeckt? Doch dann entnahm sie Catalinas Worten, dass sie das Lager anscheinend entdeckt haben musste nachdem Lucas verschwunden war. Emma senkte leicht den Blick. Was sollte sie antworten? Sollte sie von Lucas erzählen? Andererseits? Er war eh weg. Also beschloß sie einfach Catalina in dem Glauben zu lassen, sie hätte einen heimlichen Freund. Verlegen lächelte sie ihre Großmutter nun an und meinte mit einem leichten Grinsen: „Uuh, erwischt,…“. Dann wollte sie sich an ihrer Großmutter vorbeischieben. Doch nun verstellte Catalina ihr den Weg, blickte sie ernst an und sagte nun: „Okay,… oder besser gesagt, sag mir bitte was du dir dabei gedacht hast, Lucas auf dem Heuboden zu verstecken. Der Junge hätte sich da oben den Tod holen können,… auch wenn es da wahrscheinlich weitaus wärmer wäre als in seinem Zelt!“ Erschrocken blickte Emma ihre Großmutter nun an. Sie wusste es. Sie wusste, dass sie gelogen hatte. Sie hatte Lucas entdeckt. Und sie wusste Bescheid. Emma senkte den Blick. Sie wusste nicht was sie nun sagen sollte. Erwartete nun ein Donnerwetter. Doch es kam nichts. Catalina sah sie nur schweigend an. Dann meinte sie mit gefasster Miene: „Ich nehme an, du hast mit Lucas nicht darüber gesprochen wo sein leiblicher Vater lebt, oder?“ Verblüfft starrte Emma Catalina nun an. Musterte ihre Großmutter. Warum wusste sie so viel über Lucas? Was wurde hier eigentlich gespielt? Irgendwie hatte Emma auch gerade das Gefühl, dass Catalina sich gerade ziemlich zu amüsieren schien. Ihr jedoch war gerade alles andere als nach Späßen zumute, also erwiderte sie nur unwirsch: „Ja schön. Gut. Ich habe gelogen. Ja, ich habe Lucas auf dem Heuboden versteckt. Es war ja auch nur für eine Nacht, er wollte sich heute ohnehin wieder auf den Weg machen. Er ist ja auch schon weg,… aber wieso weißt du so viel über ihn, sogar von seiner Suche nach seinem Vater. Wo ist er?“ Nun musste Catalina grinsen, es machte ihr in der tat gerade durchaus ein wenig Spaß ihre Enkelin an der Nase herumzuführen, doch sie fand, dass es nun reichte und so meinte sie nun: „Ich habe ihn oben auf dem Heuboden gefunden, habe ausführlich mit ihm gesprochen und schließlich hat er mit seinen Eltern telefoniert. Sie werden ihn heute noch abholen.“ Überrascht blickte Emma Catalina nun an. Lucas‘ Eltern würden hier her kommen. Dann musste Lucas ja noch hier sein. Fragend blickte sie Catalina nun an, „Wo ist er denn jetzt?“ Catalina musste kurz lachen, dann beschloss sie Emma nun auch über den Rest aufzuklären: „Lucas ist gerade mit seinem Vater unterwegs. Anscheinend seid ihr noch nicht bei dem Punkt angekommen, an dem er dir erzählt hat, dass Jason sein Vater ist.“ Bei Catalinas Worten erstarrte Emma. Nun trat Catalina auf Emma zu, nahm sie in den Arm und meinte: „Aber mach dir nichts draus, es gibt sicherlich eine ganz einfache Erklärung dafür, dass er dir bisher davon noch nichts erzählt hat.“ Emma schwieg. Die Neuigkeiten musste sie erst einmal verarbeiten.

Emma war froh, dass von Catalina zumindest keine Vorwürfe oder sowas mehr kamen, dennoch, ein bisschen sauer war sie ja schon auf Lucas. Warum hatte er ihr gestern nicht gleich nachdem sie hier ankamen gesagt, dass sein leiblicher Vater hier lebte. Ein bisschen blöd kam sie sich ja schon vor. Dann jedoch meinte sie zu Catalina, dass sie ein wenig hinaus gehen würde. Emma drehte sich nun um und ging ohne ein weiteres Wort hinaus, griff im Flur noch eine Banane aus der Obstschale und verließ dann das Haus. Nachdem sie nun aus dem Stall ein Halfter geholt hatte, ging sie nun direkt zur Ponykoppel. Sie begrüßte Rasmus freundlich und zog dem Norweger nun das Halfter über. Sie kraulte dem Pony nun liebevoll die Stirn und schob ihm dann die Banane zu ehe sie dann in Richtung Hof ging.
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Während sie nun begann das Pony zu putzen musste sie wieder daran denken, was Catalina ihr gerade erzählt hatte. Sie konnte noch immer nicht fassen, dass Lucas Jasons Sohn sein sollte. Gut, wenn sie nun so darüber nachdachte, war eine gewisse Ähnlichkeit durchaus vorhanden.
Kurz darauf, Emma war noch immer in ihren Gedanken versunken, bemerkte sie im Augenwinkel drei Pferde auf den Hof kommen. Sie blickte auf und erkannte Golden River Ridge, Max und Heyoka, in dessen Sattel sie nun Lucas erkannte. Sie blickte den dreien nun entgegen, überlegte was sie sagen sollte, ehe sie dann jedoch nur knapp grüßte, Rasmus los band und mit dem Norwegerwallach an der Hand in Richtung Koppel verschwand. Sie war innerlich einfach zu aufgewühlt für Konversation. Irgendwie wusste siegerade auch nicht recht wie sie sich Lucas gegenüber verhalten sollte. Hatte er sich gar einen Spaß daraus gemacht sie zum Narren zu halten? Sie kam sich vor wie eine Idiotin. Wie konnte sie sich so in Lucas täuschen? Inzwischen hatte sie die Koppel erreicht. Sie legte Rasmus die Arme um den Hals und verbarg ihr Gesicht an seinem kräftigen Ponyhals. „Bei euch Pferden weiß man wenigstens woran man ist,…“ murmelte sie.
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In dem Moment ließ eine Stimme hinter Emma sie herumfahren: „Hey Emma,…“. Emma drehte sich abrupt um und starrte nun für einen Moment in Lucas‘ braune Augen. Was wollte er hier? Konnte er sie nicht einfach in Ruhe lassen? „Was willst du?“ fuhr sie ihn nun an, „willst du dich nun über mich lustig machen? Ich komme mir wie eine Idiotin vor,…. Warum hast du mir nicht gesagt, dass dein leiblicher Vater hier lebt,… dass Jason dein leiblicher Vater ist,…“. Sie funkelte ihn wütend an. Nun senkte Lucas seinen Blick, ehe er Emma dann wieder vorsichtig anblickte und ein wenig stockend erwiderte: „Es,… tut mir Leid, ich wusste ja selbst nicht wie ich mich verhalten sollte, als du mich ausgerechnet hier mit hin genommen hast, ich war erst selbst ziemlich durcheinander,… wusste nicht was ich dir sagen sollte,…“. Noch immer aufgebracht meinte Emma: „Wie wäre es mit der Wahrheit gewesen? Wir hätten dann schon eine Lösung gefunden,…“. Lucas blickte kurz gen Himmel, atmete tief durch und sah dann wieder Emma an, er zögerte kurz, dann erwiderte er: „Emma,… ich hatte einfach Angst vor deiner Reaktion,… ich meine,… wenn mir plötzlich jemand erzählen würde, dass eines meiner Elternteile auch sein Elternteil wäre,… ich wusste nicht wie ich es dir sagen sollte, okay… ich wollte nicht mit der Tür ins Haus fallen,… dir den Schock ersparen,…“. Emma starrte ihn einen Moment an, dann platzte es aus ihr heraus: „Na großartig, du wolltest mir den Schock ersparen,… stattdessen komme ich mir nun wie eine Idiotin,…“, dann jedoch wurde sie sich Lucas‘ Worte bewusst. Und ihr wurde auch bewusst was er ihr versuchte zu sagen, nun starrte sie ihn verblüfft an. „Du dachtest ich wäre deine Schwester,…?“ Auf einmal verstand sie Lucas‘ Dilemma und musste grinsen. Lucas, der ihre Reaktion nicht recht verstand meinte nun: „Natürlich. Gut okay, natürlich nur meine Halbschwester, aber eben eine Schwester,…“.
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Nun musste Emma auflachen, er dachte also, dass Catalina und Jason ihre Eltern wären. Als Lucas nun jedoch fragte, was denn so lustig wäre, beruhigte Emma sich langsam wieder und meinte: „Sorry, aber das war gerad schon irgendwie komisch,… aber weißt du was, ich denke damit wären wir jetzt quitt. Jason ist nicht mein Vater, ach, und Catalina ist auch gar nicht meine Mutter, sie,… naja,“ Emma zögerte kurz, „…nun ja, sie ist meine Großmutter, meine Mom war noch sehr jung als ich geboren wurde,…“. Überrascht starrte Lucas Emma nun an. Also war Jason gar nicht ihr Vater. Doch was war mit Daniel? Er schien sehr vertraut mit Jason zu sein. „Was ist mit Daniel,… ist er, nun ja,… dein Bruder? Oder ist er,… mein,…. Naja,…“ er brachte das Wort nicht über die Lippen. Nun musste Emma grinsen, dann klärte sie Lucas auf: „Nein, Daniel ist nicht mein Bruder, er ist Catalinas Sohn, aber Jason ist nicht sein Vater,… aber er ist der einzige Vater den Daniel je hatte. Sein richtiger Vater starb bevor Daniel geboren wurde. Einen Moment blickte Lucas Emma betroffen an, dann meinte er: „Danke. Dass du mir all das erklärt hast,… bist,… du mir noch böse?“ Nun blickte Emma ihn lächelnd an. Dann schüttelte sie mit dem Kopf. „Nicht mehr. Außerdem,…“ sie zog ihn nun in ihre Arme, „gehörst du doch nun irgendwie zur Familie,…“.
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Von Emmas plötzlicher Umarmung ein wenig überrumpelt schwieg Lucas. Dann schüttelte er mit dem Kopf, auch wenn sie das im Moment natürlich nicht sehen konnte. „Aber ja nicht verwandt oder so,…“ meinte er dann. Daraufhin ließ Emma ihn wieder los, musterte ihn einen Moment nachdenklich ehe sie grinsend antwortete: „Nicht direkt, aber wenn dein Vater Catalina heiratet, wird Jason sowas wie mein Stiefgroßvater,… dann wärst du,… sowas wie mein,… Stiefonkel, falls es sowas gibt,…“. Emma musste nun breit grinsen als Lucas sie nun entgeistert anblickte. Inzwischen hatte Emma Rasmus auf die Koppel entlassen und schlug nun vor zurück zum Hof zu gehen. Lucas nickte nur und gemeinsam gingen die Beiden nun also zurück zum Hof.
Emma hatte nun also gerade in Erfahrung gebracht, dass Lucas‘ Eltern noch heute kommen würden um ihn abzuholen, er jedoch noch nicht wisse, ob sie sich darauf einlassen würden die Rückfahrt noch auf morgen zu verschieben. Da kam den Beiden nun Emmas Freundin Jenny entgegen die hin und wieder zum Reiten herkam.
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Emma grüßte ihre Freundin fröhlich, doch Jenny wiederum grüßte nur flüchtig zurück und starrte dann nur Lucas sprachlos an. Ein wenig irritiert blickte Emma nun zwischen ihrer Freundin und Lucas hin und her ehe sie schließlich meinte: „Äh, hallooo,…? Jenny,…?“ und fügte dann mit einem Seitenblick auf Lucas hinzu: „Das ist Lucas, er ist Jasons Sohn,…“. Dann wandte Emma sich an Lucas und meinte grinsend: „…und die gerade etwas Bekloppte da vor dir ist meine Freundin Jenny, sonst ist sie eigentlich ganz normal,…“. Bei Emmas Worten löste Jenny sich nun doch aus ihrer Starre und blickte ihre Freundin doch etwas säuerlich an. „Halt die Klappe Em, ja,…?“. Dann wandte sie sich wieder Lucas zu, doch mehr als ein „Hi,…“ brachte sie nicht heraus.
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Emma verdrehte kurz die Augen und meinte dann mit einem Blick auf das Halfter welches Jenny bei sich hatte: „Wir gehen dann mal weiter ins Haus, ich glaube du wolltest wohl eigentlich zur Koppel und ein Pony holen,…“. Jenny nickte und meinte, dass sie gleich eine Reitstunde bei Catalina hätte. Also verabschiedeten sich Emma und Lucas nun von Jenny und steuerten nun das Wohnhaus an.

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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von Winterpferd » 08. April 2019, 07:41

Da hat Lukas aber Eindruck auf Jemanden gemacht :D
Ist auch ein ansehnlicher Junge.
Wieder sehr schön zu lesen und klasse die Bilder dazu.
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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von Aaylo » 08. April 2019, 14:01

Lukas ist ja auch ein ganz netter!

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Nelly
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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von Nelly » 09. April 2019, 13:37

Während Emma und Lucas nun weiter in Richtung Wohnhaus gingen, machte Jenny sich nun auf den Weg zur Koppel. Natürlich wusste sie, dass Emmas Kommentar keineswegs böse gemeint war, die Freundinnen zogen sich schließlich öfter mal gegenseitig liebevoll auf, daher wusste sie selbst nicht warum die Worte ihrer Freundin sie doch mehr wurmten als Jenny zugeben wollte. Dann jedoch musste Jenny an Lucas denken und nun begann ihr Herz doch ein wenig schneller zu schlagen. Sie hatte gar nicht gewusst, dass auch Jason bereits ein Kind gehabt hatte. Nun jedoch wurde ihre Aufmerksamkeit abgelenkt, denn nun erreichte sie die Koppel. Nicht weit vom Tor entfernt entdeckte Jenny nun Black Beauty. Der elegante Rappe stand entspannt, halb dösend bei Kimberly und genoss es wie die Stute ihm am Mähnenkamm knabberte. Schon lange wünschte Jenny sich, den Vollblüter einmal reiten zu dürfen, doch bisher hatte Catalina es ihr nicht erlaubt. Bis heute. Catalina wusste schließlich um Jennys Wunsch und heute hatte sie ihr erlaubt den Rappen in der Reitstunde mal reiten zu dürfen, schließlich war der Wallach zwar groß, aber sehr freundlich und sie würde schließlich unter Aufsicht sein. Also ging Jenny nun auf den Vollblüter zu, halfterte ihn auf und ging mit ihm zurück zum Hof.
Jenny war gerade fertig mit dem satteln des Rappen als nun auch Catalina kam. Begleitet von der jungen Tricolor Bordercolliehündin Jess. Die quirlige Hündin lief aufgeregt um Catalina herum, stürzte sich zwar nun auf Jenny, schnupperte jedoch nur kurz an dem Mädchen und hängte sich dann wieder an Catalina die gerade Black Beauty streichelte und Jenny lächelnd begrüßte. „Na, schon aufgeregt?“ Jenny nickte und blickte glücklich zu Black Beauty auf. Catalina musste lächeln. Das Mädchen war doch etwas anders drauf als Emma, mit der Lucie nun langsam wirklich schon einen pubertären Teenager im Haus hatte, der sich auch so langsam begann für das andere Geschlecht zu interessieren. Lachend meinte Catalina nun zu dem Mädchen: „Dann lass uns mal hinüber zum Reitplatz gehen.
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Während Jenny nun mit Black Beauty auf den Reitplatz ging und sich dann daran machte nachzugurten und die Steigbügel einzustellen, hatte Catalina hingegen etwas Mühe Jess klar zu machen, dass diese nicht mit auf den Platz kommen soll. Schließlich jedoch trollte sich die Hündin und Catalina ging zu ihrer Schülerin. Auf der rechten Seite des Pferdes hielt sie nun gegen während Jenny sich nun in den Sattel schwang.

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Zunächst jedoch gab Catalina ihrer Schülerin die Gelegenheit sich an das Pferd zu gewöhnen und korrigierte nur hier und da mal. Der Rappe trug seine kleine Reiterin nun auch brav über den Platz. Schließlich machte Catalina sich nun daran ein paar Stangen hinzulegen über die Jenny und Beauty zunächst im Schritt hinüberreiten sollten. Die Abstände jedoch würden schon ein bisschen Konzentration und Geschick erfordern.
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Als Jenny nun jedoch die Stangen anritt, stieß der Rappe gleich an die erste Stange und trat dann mit dem Hinterhuf auch auf die Stange woraufhin das Pferd nun zur Seite auswich um von den Stangen wegzukommen.
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Nach dem Catalina die Stangen wieder zurechtgelegt hatte wandte sie sich nun an Jenny, schließlich forderte sie ihre Schülerin auf es noch einmal zu versuchen. Jenny nickte. Dann lenkte sie das Pferd erneut auf die Stangen zu, doch das Mädchen war nicht recht bei der Sache und so klappte es auch dieses Mal nicht wirklich besser. Catalina trat nun auf Jenny zu und sprach sie an: „Was ist los? Hast du doch Schwierigkeiten mit Beauty?“. Jenny schüttelte rasch den Kopf, dann meinte sie entschuldigend: „Nein. Beauty ist toll. Glaub ich bin nicht ganz bei der Sache gewesen.“
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Dann nahm Jenny energisch die Zügel auf und ritt wieder an, fast schon verbissen. Sie musste Catalina jetzt zeigen, dass sie das schaffte, sonst würde sie ihr bestimmt nicht erlauben Beauty wieder zu reiten will sie glaubte, dass sie doch noch nicht soweit war. Nun spannte sich der Wallach unter Jenny ein wenig an und schlug auch leicht mit dem Kopf. Doch auch wenn sie ein wenig zu weit rechts über die Stangen kamen, so klappte es dieses Mal immerhin fast ohne anstoßen. Nur ein leichtes Streifen des einen Hinterhufes an der letzten Stange. Catalina der jedoch die Anspannung sowohl bei dem Mädchen als auch bei dem Pferd nicht entgangen war, brach die Arbeit an den Stangen nun jedoch ab. Gerade wollte sie sich nun an ihre Schülerin wenden, als ihre Aufmerksamkeit nun jedoch abgelenkt wurde.
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Jess kam zu ihr, und sprang nun an ihrer Herrin hoch. Catalina wandte sich nun zunächst an die Hündin und schickte diese nun wieder fort. Jess jedoch lief nun einen Bogen, schob sich von hinten zwischen Catalinas Beine und ließ sich nun auf ihr Hinterteil sinken und blickte Catalina mit ihrem freundlichen Colliegesicht an. Für einen Moment musste Catalina gerührt lächeln, dann jedoch besann sie sich und schickte die Hündin erneut ausdrücklich vom Platz.
Zum Ende der Reitstunde saß Jenny nun ab, griff nach Beautys Zügel und folgte Catalina zum Tor. Jedoch noch ehe ihre Lehrerin das Tor öffnen konnte, schlüpfte Jess auch schon wieder hindurch und begrüßte ihre Herrin freudig. Catalina kraulte die Colliedame nun kurz ehe sie sich dann dem Tor zuwandte und Jenny dieses öffnete.
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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von Annie Cartwright » 09. April 2019, 23:45

Black Beauty ist ein ausgesprochen schönes Pferd, gefällt mir sehr gut
"Wir leben nicht wie wir es wünschen, sondern wie wir können." BEN CARTWRIGHT in BONANZA

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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von Winterpferd » 10. April 2019, 11:20

Eine prima Reitstunde, klasse erzählt und mit tollen Bildern.
Black Beauty macht seinem Namen alle Ehre.

Es macht richtig Spaß, das zu lesen und die Bilder zu sehen.
Und ja Hunde sind auch eine Spezies für sich.
Auch die Bilder gefallen mir sehr, prima fotografiert Catalina und Jess.
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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von Casira » 10. April 2019, 17:22

Black Beauty gefällt mir sehr gut! :D
Du erzählst die Geschichten immer so schön im Detail und mit super Bildern dazu! 8)

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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von Aaylo » 11. April 2019, 20:33

Black Beauty ist auch Live sehr schön! Wenn der mal ein neues Zuhause sucht ;-) ...

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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von shanti » 13. April 2019, 18:40

Black Beauty sticht in der Tat hervor, was für ein tolles Pferd!!! :shock: :shock: Schöne Story! :D
Mein kleiner Fotostream, wird langsam ergänzt.. ;)

http://www.flickr.com/photos/41994867@N02/

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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von Nelly » 13. April 2019, 22:19

Danke :)

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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von Nelly » 15. April 2019, 18:41

Später, es war bereits nach dem Abendessen, saßen Emma, Lucas, Daniel und Jason im Wohnzimmer beisammen. Catalina war etwas später dazu gestoßen, da sie noch den Tisch abgeräumt und die Hunde gefüttert hatte. Lucas war nun ein bisschen schweigsam geworden und während er nun zu Emma und Daniel blickte, lauschte er Jasons Worten. Er war sich noch immer nicht sicher ob er sich auf das Wiedersehen mit seiner Familie freuen sollte. Jetzt, wo er Jason gerade erst gefunden hatte. Er wollte seinen richtigen Vater doch jetzt auch näher kennenlernen. Doch wie sollte das gehen. Wenn seine Eltern ihn nun wieder mit nach Erfurt nahmen? Gerade erzählte Jason von seiner Heimat. Lucas wandte nun seinen Blick von Emma und Daniel ab und sah zu Jason. Einen Moment später fragte er: „Nimmst,… du mich mal mit?“ Nun verstummte Jason und blickte ihn einen Moment irritiert an, dann erwiderte Jason: „Ich,… nun ja, bin selbst lange nicht mehr dort gewesen, aber,… ja,… eines Tages werden wir gemeinsam dorthin reisen! Dann zeige ich dir wo ich aufgewachsen bin und wir machen zusammen eine Tour durch die Badlands und in in die Black Hills. Und wenn wir warten müssen bis du volljährig bist,…“. Nun legte Jason einen Moment den Arm um ihn. Da jedoch meldete sich nun Daniel zu Wort und meinte: „Kann ich dann auch mitkommen?“ Jason wandte dem Jungen nun seinen Blick zu. Lächelte. Dann erwiderte er zwischen beiden Jungs hin und her blickend: „Sicher. Wir machen einfach einen Männerausflug draus.“ In dem Moment jedoch wurde Jason vom Klingeln der Tür unterbrochen. Lucas zuckte zusammen. Das mussten sie sein.

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Als es nun an der Tür klingelte, ließ Jason nun von Lucas ab und stand auf, dann verließ er das Wohnzimmer und öffnete kurz darauf die Haustür. Die Frau die nun vor ihm stand erkannte er sofort wieder. Doch auch wenn fast achtzehn Jahre vergangen waren, so sah sie noch immer gut aus. Doch Jason erinnerte sich noch zu gut daran wie er damals nach Hause kam und sie in den Armen dieses Kerls gesehen hatte. Und ihm schließlich obendrein nie von seinem Sohn erzählt hatte. „Hallo Julia,“ begrüßte er sie nun mit etwas steifer Miene. Dann wandte er sich dem Mann hinter Julia zu. Dem Kerl der also seinen Sohn aufgezogen hatte. Er streckte dem Mann die Hand entgegen. „Hallo,…“ grüßte Jason höflich, stockte dann aber kaum merkbar. War das nicht,…? Er war sich sicher dass dieser Kerl derjenige war wegen dem er Julia damals verlassen hatte! Also hatte sie den Kerl dann sogar auch noch geheiratet. Dann wandte Jason sich dem blonden Mädchen zu und begrüßte auch sie. „Und du musst Sarah sein,…? Lucas hat mir schon einiges von dir erzählt,…“. Dann lud er die Familie ein hereinzukommen und führte sie hinüber zum Wohnzimmer. Kaum erspähte das Mädchen Lucas dann, stürzte sie sich gleich auf ihren Bruder. „Luke! Endlich,… du hast mir so gefehlt,…“. Ein wenig sprachlos ließ Lucas es nun geschehen, dass seine Schwester ihm um den Hals fiel. Dann jedoch wandte er seinen Blick vorsichtig zu seiner Mutter. Eigentlich wollte er ihr Vorwürfe machen, Vorwürfe warum sie ihm nie von Jason erzählt hatte. Was denn so schlimm daran gewesen sei, wenn er von Jason gewusst hätte, wenn er eben zwei Väter gehabt hätte. Ihr klar machen, dass er bei seinem Vater bleiben wollte. Doch die Worte blieben ihm im Hals stecken als er seine Mutter nun sah, mit Tränen in den Augen kam sie auf ihn zu, schloss ihn in ihre Arme und weinte erst einmal. Schließlich meinte sie unter Schluchzern: „Oh Lucas. Es tut mir alles so Leid. Ich bin so froh, dass du wieder da bist. Wie konntest du nur einfach abhauen,… ich hab mir solche Sorgen gemacht.“
Inzwischen hatte sich Catalina an Lucas Ziehvater gewandt, stellte sich vor und bot bereits an, dass die Familie gerne über Nacht oder auch bis Sonntag bleiben könne. So müssten sie nicht am selben Abend noch den langen Weg zurückfahren. Sven jedoch meinte, dass er und Julia geplant hätten in ein Hotel zu gehen um dann am nächsten Morgen in aller Frühe nach Hause fahren zu können. Catalina nickte daraufhin. Zwar bedauerte sie dies ein wenig, wollte sich jedoch auch nicht in die Entscheidung von Lucas Eltern einmischen. Lucas hingegen, befreite sich nun aus den Armen seiner Mutter und blickte nun zwischen seinen Eltern hin und her und meinte: „Bitte. Können wir nicht lieber hier bleiben? Wenn das Angebot schon steht,…“ mit einem kurzen Seitenblick zu Jason fügte Lucas dann noch hinzu: „Ich möchte gerne noch ein bisschen Zeit mit Jason verbringen bevor wir wieder fahren. Bitte,… ich habe ihn doch gerade erst kennen gelernt und er ist schließlich mein Vater,…“.
Julia warf einen kurzen Seitenblick zu Jason, der noch immer an der Tür stand, dann blickte sie wieder zu Lucas, verkniff sich jedoch einen Kommentar, stattdessen fuhr sie ihrem Sohn über das schwarze Haar. Sie war so froh, dass sie ihren Sohn wohlbehalten wieder zurück hatte. Auch wenn dies nun wohl bedeutete, dass sie sich künftig mit Jason auseinander setzen musste. Es war lange her, dass Jason sie verlassen hatte, dennoch erinnerte sie sich noch zu gut an den Schmerz den sie damals gefühlt hatte. Sie blickte kurz zu Jason, der noch immer an der Tür stand. Die Arme vor der Brust verschränkt und lässig an den Türrahmen gelehnt. Für einen winzigen Moment musste sie an jenen Tag vor vielen Jahren denken als sie und Jason im Stall ihrer Tante standen und sie sich plötzlich von einem Moment auf den anderen in Jason verliebte. Sie fühlte für einen Moment ihr Herz schneller schlagen. Dann jedoch rief sie sich zur Ordnung. Sie war seit Jahren mit Sven glücklich verheiratet. Und ganz offensichtlich hatte ja auch Jason längst seinen Weg gefunden. Sie durfte sich jetzt nicht von alten Gefühlen durcheinander bringen lassen. Das würde alles nur kompliziert machen. Dann meinte sie zu ihrem Sohn: „Ich denke, Jason wäre es sicher nicht recht wenn wir noch länger bleiben,… es ist besser wir fahren.“ Bei ihren Worten jedoch stieß Jason sich nun vom Türrahmen ab und erwiderte, nicht ganz ohne Ärger in der Stimme: „Julia. Was weißt du schon darüber was ich möchte? Meinetwegen könnt ihr gerne auch noch bis Sonntag bleiben. Ich würde es sehr begrüßen Lucas noch eine Zeitlang hier zu haben, dafür nehme ich sogar deine Anwesenheit in Kauf,…“. In dem Moment spürte Jason eine Hand auf seinem Arm und vernahm kurz darauf Catalinas leise Stimme, „hey, lass es gut sein. Solche Worte sind nicht hilfreich wenn ihr eine Lösung finden wollt für zukünftige Treffen zwischen dir und Lucas,…“. Jason verstummte Natürlich hatte Catalina Recht. Und so murmelte er ein leises, „Sorry,…“.
Nun ergriff Lucas wieder das Wort, „Siehst du Mum,… bitte. Lass uns noch etwas bleiben. Sarah würde sich bestimmt auch freuen, wenn sie morgen noch mal mit zu den Pferden darf,….“. Bei der Aussicht vielleicht noch mal zu den Pferden zu kommen, schlug Sarah sich nun ebenfalls auf die Seite ihres Bruders und flehte nun ebenfalls ihre Eltern an, Catalinas Angebot anzunehmen. Schließlich gaben Julia und Sven dann auch nach. Lächelnd wandte sich nun Catalina an Julia und Sven und meinte: „Dann wäre das also geklärt. Dann kommen Sie doch mit, ich zeige Ihnen dann nun das Gästezimmer,… Lucas und Sarah werden dann hier im Wohnzimmer schlafen,…“. Sich an Emma wendend fügte Catalina dann noch hinzu: „“Ach Emma, holst du bitte dann schon mal Bettzeug für die Beiden,… ach und Daniel,…“ Catalina blickte nun ihren Sohn an, „...für dich ist es nun auch höchste Zeit.“ Daniel dem natürlich klar war, dass die ‚Großen‘ sicher noch eine Weile hier unten im Wohnzimmer wach sein würden und Spaß hätten schmollte. Dann jedoch wandte sich Jason an Daniel und stellte ihm in Aussicht ihm noch eine Geschichte zu erzählen. Daniel dachte kurz nach, dann jedoch griff er nach Jasons Hand und ging mit ihm nach oben.

Der Samstag begann dann mit einem gemütlichen Frühstück in geselliger Runde. Doch obwohl Jason Julia noch immer nicht ganz verziehen hatte, dass sie sich nie die Mühe gemacht hatte ihn zu kontaktieren nachdem sie merkte, dass sie schwanger war, so sah er natürlich ein, dass es niemandem helfen würde wenn er allzu nachtragend war und ihr grollte. Und so setzte er sich heute kurzerhand an das andere Ende des Tisches, während Catalina neben Julia und Sven saß und sich mit den Beiden unterhielt.
Während die Erwachsenen nach dem Frühstück dann noch weiter am Tisch saßen, verdrückte sich die Jugend jedoch nach draußen. Emma führte nun Lucas und seine Schwester hinaus auf den Hof, denn die drei hatten beschlossen einen Ausritt zu unternehmen. Draußen begegnete Ihnen dann noch Jenny die ebenfalls gerade auf den Hof kam. Also gingen sie nun zu Viert hinüber zur Koppel und holten die Pferde. Lucas durfte wieder Heyoka reiten, Emma ritt natürlich ihren Liebling Rasmus, Jenny ritt die Norwegermixstute Sunny und Sarah durfte auf der kleinen Vollblutstute Dancer reiten.
Nachdem die Pferde dann also fertig geputzt und gesattelt waren, ging es schließlich los. Während die vier nun in Richtung Wald ritten, kam Emma ein wenig mit Sarah ins Gespräch und so kam es, dass Jenny vor ritt und nun neben Lucas her ritt. Anfangs wusste Jenny nicht recht was sie sagen sollte, doch nach einer Weile kam sie dann doch langsam mit Lucas ins Gespräch.
Alle vier genossen den Ausritt, doch irgendwann erreichten sie unweigerlich wieder den Hof.
Auch der Rest des Tages den Lucas dann größtenteils noch mit Jason verbrachte verging dann viel zu schnell, denn am folgenden Tag, dem Sonntag würden sie keine Zeit mehr zusammen haben, denn nach einem zeitigen Frühstück wollten Julia und Sven dann mit Lucas und Sarah zurück nach Erfurt fahren. Schließlich würde die Fahrt ja dann auch noch ein paar Stunden dauern. Es war jedoch ausgemacht worden, dass Lucas in den Ferien für ein paar Tage wiederkommen durfte.

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julmond
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Re: News der Sunset-Ranch

Beitrag von julmond » 17. April 2019, 00:16

Tolle Geschichten und sehr schöne, ausdruckstake Bilder :)

Lieben Gruß Jella

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